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Paulaner feiert Grundsteinlegung für neue Brauerei

Pressemitteilung   •   Jun 03, 2014 16:06 CEST

München, 3. Juni 2014 – Heute hat die Paulaner Brauerei mit
einer feierlichen Zeremonie den Grundstein für ihren neuen Braustandort in
München-Langwied gelegt. Am Ort der Grundsteinlegung soll schon in einem Jahr das
Herz der Brauerei, das Sudhaus, stehen.

Die Bauarbeiten auf dem
Gelände südwestlich des Autobahnkreuzes von A8 und A99 laufen bereits seit
Januar auf Hochtouren. Im Spätsommer 2015 soll bereits das erste Bier durch die
Sudkessel fließen. Anfang 2016 wird die Brauerei dann ihren vollen Betrieb
aufnehmen.  Zur Zeremonie waren rund 150 Gäste geladen. Neben Paulaner Mitarbeitern und Arbeitern der Baufirmen gehörten dazu Vertreter der Stadtratsfraktionen, der angrenzenden
Bezirksausschüsse 21, 22 und 23, der Stadtverwaltung sowie Vertreter aus den
Firmen, die am Projekt beteiligt sind.

Bei der Zeremonie zur Grundsteinlegung sprach neben Dr. Stefan Lustig, dem technischen
Geschäftsführer von Paulaner die Kabarettistin Luise Kinseher, die von der
Starkbierprobe am Nockherberg als „Mama Bavaria“ bekannt ist. Gemeinsam mit den
anwesenden Geschäftsführern der Paulaner Brauerei füllte sie den Grundstein mit
Zeitdokumenten und Brauereisymbolen: Aktuellen Tageszeitungen, Münzen,
Bauplänen, einem Nachdruck eines historischen Rezepts für das traditionelle
Salvator Bier, einem Plakat mit Wünschen der Paulaner Mitarbeiter sowie einer Skulptur
mit den vier Rohstoffen für Bier: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.


„Mit der Investition in die neue Brauerei legen wir den Grundstein für eine Fortsetzung unserer
380-jährigen Erfolgsgeschichte. Hier können wir weiter wachsen und schaffen ein
zeitgemäßes, sicheres Arbeitsumfeld für unsere Braumeister und alle Mitarbeiter
in der Produktion und Logistik“, betonte Dr. Stefan Lustig, der technische
Geschäftsführer von Paulaner bei der Zeremonie.

Die Brauerei braut seit 380 Jahren am Nockherberg in der Münchner Au. Da Paulaner Jahr für Jahr mehr Bier verkauft, platzt der Standort inzwischen aus allen Nähten. Gerade in den
Sommermonaten reicht der Platz für Lagerung und Verladung schon heute nicht
mehr aus. Das soll sich am neuen Standort ändern, der deutlich größer ist und besser
ans Autobahnnetz angebunden ist. Auch in Sachen umweltschonende Produktion wird
die Brauerei neue Maßstäbe setzen.

Im Frühjahr 2016 soll der Betrieb am bisherigen Standort in der Au beendet werden. Verwaltung und
Vertrieb bleiben am Nockherberg und ziehen in ein neues Verwaltungsgebäude an
der Ohlmüllerstraße, wo bereits mit den Vorarbeiten für den Neubau begonnen
wurde.

Insgesamt investiert die
Brauerei einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in den Bau der neuen
Betriebsstätte. Ein wesentlicher Teil der Investitionen, für die bisher
Aufträge vergeben wurden, fließt dabei an Firmen in Bayern.

Mehr Informationen zum Bauprojekt bietet die Projektwebsite www.brauerei-langwied.de , die
eigens zur Information der Anwohner eingerichtet  wurde.


Seit 1634 ist die Paulaner Brauerei fester Bestandteil der Kultur, Tradition und Geschichte Münchens. Damals begannen die Paulaner Mönche im Kloster Neudeck ob der Au mit dem Bierbrauen, um die Fastenzeit zu überbrücken. 
„Gut - besser - Paulaner“ - den berühmten Claim gab es damals freilich noch nicht, offenbar aber bereits ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein unter den Paulaner Mönchen, das sich bis heute mit dem Namen Paulaner verbindet: schließlich wurde das damalige Paulaner Bier, das zunächst nur für den Eigenverbrauch des Klosters gebraut wurde, schon bald von der Münchner Bevölkerung entdeckt. So begann die Erfolgsgeschichte der Marke Paulaner, die heute weltweit für besonderen Biergenuss, hohe Braukompetenz, bayerische Bier- und Gastronomiekultur und die berühmte Münchner Lebensart steht.
Etwa 900 Mitarbeiter arbeiten für den Erfolg der Paulaner Brauerei, die sich bis heute mitten in München, im Stadtteil Haidhausen auf dem Nockherberg befindet. Paulaner Hefe-Weißbier Naturtrüb ist nationaler Marktführer und auf der ganzen Welt ein Synonym für authentischen Münchner Weißbiergenuss. Mehr als zwei Millionen Hektoliter Bier verlassen jährlich das Unternehmen, welches seine Produkte in mehr als 70 Länder exportiert und es dabei doch versteht, ein echtes Münchner Traditionsunternehmen mit untrennbaren regionalen Wurzeln zu bleiben.

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